Neuseeland

Neuseeland - Geschichte

Trotz der Tatsache das Neuseeland ein noch recht junges Land ist, hat es eine außerordentlich faszinierende Geschichte vorzuweisen.

Die ersten Entdecker Neuseelands waren die Maori, auch Polynesier genannt. Sie kamen bereits 800 n. Chr. nach Neuseeland und nannten es Aotearoa.

Der erste europäische Entdecker war der Holländer Abel Tasman, der das Land im Jahre 1642 jedoch nur von seinem Schiff aus sah. Erst mehr als 100 Jahre später, im Jahr 1769, betrat der Engländer James Cook die Nordinsel nahe Gisborne.

Im frühen 19. Jahrhundert kam es zu ersten Kriegen zwischen einem Maori Häuptling und den Europäern, die 1840 durch den Vertrag von Waitangi beendet wurden. Dieser Vertrag wurde von insgesamt 45 Häuptlingen und Vertretern der britischen Regierung unterzeichnet und bekräftigten den Landesanspruch durch die Maori und die Gleichstellung dieser.

Der Friede, der aus dem Vertrag hervorging, währte allerdings nur drei Jahre. Den Höhepunkt der folgenden Kriege erreichte man 1860-1863, als tausende Maori-Krieger ihr Leben bei Kämpfen mit britischen Truppen verloren.

Endgültiger Frieden kehrte erst im Jahre 1881 ein, als die letzten britischen Truppen Neuseeland verließen.
In vielen politischen Fragen ging Neuseeland neue Wege. So erhielten bereits im Jahr 1893 die Frauen das Stimmrecht und als erste Regierung weltweit führte Neuseeland 1898 die Altersrente ein.

Im Jahr 1987 wurde Maori als offizielle Landessprache anerkannt.